Firmengeschichte

90 Jahre nach der ersten Drehstromübertragung (Lauffen-Frankfurt) gründete Herr Dipl.-Ing. Günter Schuchardt das Unternehmen Günter Schuchardt Arbeitsschutz Elektrosicherheit in Lauffen am Neckar.

Als Elektromeister, Dip.-Ing. Elektrotechnik und Sicherheitsingenieur gehörten zu seinen ersten Tätigkeiten:

  • die sicherheitstechnische Grundaufnahme in Abwasserbehandlungsanlagen 
  • das Anfertigen von isolierenden Einschubplatten für Mittelspannungsanlagen
  • der fingersichere Berührungsschutz von Niederspannungsanlagen 
  • die Reinigung unter Spannung von Hochspannungsanlagen wie Schaltanlagen und Transformatoren

Damit gehört das Unternehmen zu den ersten in der Bundesrepublik Deutschland die Arbeiten unter Spannung in der Hochspannung ausführten.

Die ersten Prüfungen von ortsfesten- und ortsveränderlichen Betriebsmitteln nach dem Unfallversicherungsrecht der BG.

Diese Pflichtprüfungen in deutschen Firmen begannen nach dem Unfallversicherungsrecht sehr schleppend.

Die ersten Kurse zur elektrotechnischen Weiterbildung an der Technischen Akademie Esslingen (TAE):

  • Die elektrotechnisch unterwiesene Person
  • Arbeiten unter Spannung
  • Der fingersichere Berührungsschutz
  • Unterweisung zur Schaltberechtigung

Damit war das erste öffentliche Schaltberechtigungsseminar in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Einstellung von neuen Mitarbeitern bei den Ingenieurleistungen und im Bürobereich mit der damit verbunden Nutzung der ersten Computer.

Zusätzlich jetzt auch erste Kurse an der Technischen Akademie Wuppertal (TAW):

  • Elektrotechnische Seminare
  • Seminare zum Arbeitsschutz

Der Verkauf von Arbeitsschutzartikeln beginnt mit:

  • Werkzeuge für Arbeiten unter Spannung
  • Erd- und Kurzschlussvorrichtungen
  • Hochspannungsprüfer und Phasenvergleicher
  • Betätigungsstangen
  • Schutz- und Hilfsmitteln

An den Akademien und Firmenintern haben in den ersten drei Jahren bereits über 1000 Personen an unseren Schaltberechtigungsseminaren teilgenommen.

Wir halten unsere Seminare zur Weiterbildung auch im Haus der Technik (HdT) und dem VDE.

Die Einstellung von weiteren Elektroingenieuren führte zum Aufbau des Aus- und Weiterbildungszentrum in Lauffen mit eigenem Seminarraum und auch verstärkt zu Seminaren in Unternehmen. Der Preis für eine Farbfolie betrug damals 5 DM. Mittlerweile bieten wir über 20 verschiedene Seminare an.

Bis zum Jahresende haben inzwischen 5000 Personen unser Schaltberechtigungsseminar besucht.

Das Seminar Unterweisung zur Schaltberechtigung wird aufgeteilt in 5 verschiedene Seminare:

  • Grundlagen für Schaltberechtigte
  • Trainingsprogramm für Schaltberechtigte
  • Organisation der Schaltberechtigung
  • Schalten in Netzen bis 380kV
  • Kommunikation der Schaltberechtigten (überwiegend Leitwarten und Netzleitstellenpersonal)

Alle unsere Dozenten wurden und werden weiterhin bei der Berufsgenossenschaft zu Sicherheitsingenieuren qualifiziert. Dies ist auch notwendig um für Arbeitgeber und Geschäftsführer nach dem Arbeitssicherheitsgesetz eine fachkundige Beratung sicherzustellen.

Wir bieten den überbetrieblichen Sicherheitsdienst nach dem Arbeitssicherheitsgesetz nun an und beginnen mit den ersten drei Kunden.

Anerkennung als Brandschutzsachverständiger durch die Zertifizierungsstelle im VdS; Die Voraussetzungen sind fünf Gutachten im Jahr.

Einstellung eines neuen Elektroingenieurs.

Es werden weitere neue Seminare entwickelt und es erfolgt die Umstellung von Folien auf PowerPoint Präsentationen. Der Hauptgrund sind die weiterhin teuren Farbfolien.

Insgesamt gibt es inzwischen 30 verschiedene Seminare und 4 Dozenten.

Schon 10.000 Teilnehmer haben an den fünf Schaltberechtigungsseminaren teilgenommen.

Nach 19 Jahren Unternehmensführung übergibt Herr Dipl.-Ing. Günter Schuchardt altersbedingt sein Unternehmen an Herrn Dipl.-Ing. Kurt Jaruschewitz und Herrn Dipl.-Ing. Klaus Kupka.

Umfirmierung des Unternehmens in G. Schuchardt GmbH.

Beginn unseres Internetauftrittes.

Herr Dipl.-Ing. Peter Löffelholz bekommt die Abschlussurkunde zum Sicherheitsingenieur.

Steigerung der VdS-Gutachten auf 30 Kunden.

Kauf einer Fluke Thermografie Kamera und Weiterbildung in deren Handhabung. Pyrometer werden abgeschafft.

Wir führen Prüfungen von Sicherheitsgeschirr und Leitern nach den Anforderungen der Berufsgenossenschaft durch.

Inzwischen halten wir 20 Seminare nur zum Thema Schaltberechtigung in einem Jahr.

Zu den VdS-Gutachten führen wir regelmäßige Gutachten mit Thermografiebildern aus. So manche Firmen konnten wir vor Bränden bewahren.

Mittlerweile haben wir über 20.000 Teilnehmer in unseren Schaltberechtigungsseminaren weiterqualifiziert.

Herr Günter Schuchardt stirbt.

Sein Wunsch war, dass nach seinem Tod das Unternehmen weiter geführt wird.

Herr Dipl.-Ing. Klaus Kupka überträgt seine Firmenanteile an den langjährigen Mitarbeiter Dipl.-Ing. Peter Löffelholz, der ebenfalls 50% Geschäftsführer wird und gleichzeitig auch VdS-Gutachter.

Herr Kupka bleibt der Firma als freier Dozent treu.

Die Anzahl der VdS-Gutachten steigt auf 50 Firmen.

Einstellung und Qualifizierung neuer Ingenieure.

Die erfahrene Kauffrau Silvia Jag-Kowohl übernimmt die Firmenanteile des ausscheidenden Dipl.-Ing. Kurt Jaruschewitz und wird ebenfalls 50% Geschäftsführerin.

100% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Ersthelfer(in).

50% der Mitarbeiter sind in der praktischen Brandbekämpfung trainiert.

Herr Kurt Jaruschewitz stirbt völlig unerwartet.

Seminare in englischer Sprache werden eingeführt.

Herr Dipl.-Ing. Jochen Veyhl wird neuer Sicherheitsingenieur. In seinem Praktikum bei der BG ETEM hat er sich mit der Reinigung unter Spannung von Hochspannungstransformatoren beschäftigt.

Herr M.Sc. Shahid Kaleem wird neuer Brandschutzbeauftragter und beginnt mit der Qualifizierung zum Brandschutzsachverständigen.

Beginn der Planung und des Baues eines neuen Hochspannungsprüffeldes; geplante Fertigstellung 2020.

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